LOTSENNETZWERK BERLIN

Selbsthilfe-Projekt für Rückfallprävention



Aktuelles

Wir sind auf Lotsinnen bzw. Lotsen-Suche

Aufgrund der vielen Anfragen sind wir auf der Suche nach neuen Lotsinnen bzw. Lotsen.  Falls Du clean und stabil bist und Lust hast, andere auf dem Weg aus der Sucht zu beleiten, melde Dich einfach. Tel: 030–499 18 631 oder auch gerne hier über das Kontaktformular.



Neuigkeiten

Der Termin für den Lotsenfachtag steht: am 07.09.2019 in der "Jesus Miracle Harvest Church intl." in der Koloniestr. 29, 13359 Berlin. Die Flyer sind nun fertiggestellt, im Druckt und werden verteilt. Ihr könnt den Flyer direkt hier und unter "Termine" - Lotsenfachtag herunterladen.

Darin sind alle Details zum Inhalt, dem Programm, den Referenten, dem Austragungsort u.a. enthalten.





Rückschau

wir blicken zurück - Beiträge und Fotos vergangener Veranstaltungen


„Auf der Drehscheibe der Sucht“

Bericht über den 4. Bundesweiten Lotsenfachtag in Berlin

Datum: 07.September 2019

Anders als die Jahre zuvor fand der diesjährige bundesweite Lotsenfachtag nicht in Erfurt, sondern im Berliner Wedding statt. Dabei war unser Lotsennetzwerk Berlin - unter der Koordination von Herrn Günter Wittek in Kooperation mit dem Bundesweiten Lotsennetzwerk unter Frau Marina Knobloch - für die Gestaltung des Fachtags verantwortlich.

„Berlin hat gerockt!“

Folgend findet ihr die Kurzfassung der Darstellung des Fachtages; untenstehend zusätzlich den ausführlichen Bericht als PDF zum Dowbload…

 

Den Auftakt bildeten drei Sängerinnen des Gospelchors „Miracle Voice“, deren Gemeinde der Miracle Harvest Curch die Lokation für unseren Fachtag zur Verfügung stellte.

Darauf folgten die Grußworte des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V., dem Träger des Lotsennetzwerks Thüringen, Marina Knobloch, und dem Geschäftsführer vom Haus Phönix Pankow gGmbH, dem Träger des Berliner Lotsennetzwerks, David Hill.

Das vormittägliche Programm beinhaltete Fachvorträge von Referenten aus dem professionellen Suchthilfesystem Berlins:

Herr Dr. Darius C. Tabatabai, Chefarzt der Hartmut-Spittler-Fachklinik in Berlin für Entwöhnung am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, begann mit seinem Vortrag „Was passiert im Gehirn beim Konsum von…?“ (Details hierzu sind in der PDF zu finden)

Diesem Vortrag folgte eine sehr strukturierte und wissenschaftlich klare Darstellung aller derzeit bekannten, auf dem (u.a. Berliner) Markt erhältlichen Suchtstoffe/ Stoffgruppen von Herrn Dr. Kristian Wittke vom Landeskriminalamt Berlin. (Details hierzu sind in der PDF zu finden)

Des Weiteren stellte uns Herr Michael Frommhold vom Drogennotdienst in Berlin das Bundesteilhabegesetz und die dazu eingeführte „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ dar. (Details hierzu sind in der PDF zu finden)

Last but not least rundete der Berliner Lotse Alexander Lutz mit seinem Selbsterfahrungsbericht „Vom Junkie zum Lotsen“ das Vormittagsprogramm ab. (Details hierzu sind in der PDF zu finden)

Nach dem ausgiebigen Mittagessen, das vom Cateringservice der Polizei Berlin zubereitet wurde, war der Nachmittag  geprägt durch Mitarbeit anhand der angekündigten Arbeitsgruppen zum großen Thema „legale und illegale Suchtstoffe“, an denen der Großteil der 80 Teilnehmer des Fachtages zugegen waren, nachdem sie sich für eine der drei Gruppen entscheiden konnten. (Details hierzu sind in der PDF zu finden)

An dieser Stelle danken wir sowohl Marina Knobloch, Frank Hübner, dem Thüringer Lotsennetzwerk, allen voran dem Koordinator des Berliner Lotsennetzwerks, Günter Wittek, für ihr überdurchschnittliches Engagement im Vorfeld und am Fachtag selbst, ohne das dieser Tag nicht ansatzweise so fachlich kompetent, inspirierend und harmonisch abgelaufen wäre!

Wir danken dem Gemeindezentrum der „Jesus Miracle Harvest Church“ für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und für ihre Unterstützung im Vorfeld!

Ebenfalls bedanken wir uns sehr herzlich bei der Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefährdeter für deren finanzielle Unterstützung...und der Berliner Polizei für das opulente Mahl!








Bericht über das Lotsenfrühstück

Datum: 20. Juli 2019

Am Samstag den 20.07.2019 fand erneut unser regelmäßiges Lotsenfrühstück im Bistro des Hauses Phönix Berlin gGmbH unter der Moderation und Leitung von Günter, unseres Koordinators, statt. Wir vom Lotsennetzwerk Berlin bedanken uns bei den 17 (von 22) Lotsen*innen, die daran teilnahmen.

Tagesordnungspunkte waren u.a. die aktuelle Bestandsaufnahme der Lotsentätigkeiten im Berliner Stadtraum, der intensive Austausch an Erfahrungen der letzten Wochen untereinander und aktuelle Informationen.

Günter, der regelmäßig die mit uns kooperierenden Krankenhäuser besucht, um mit den Fachärzten und Sozialarbeitern Rücksprache und Feedback über den Stand unserer Arbeit zu halten, teilte uns deren außerordentliche Zufriedenheit mit dem Berliner Lotsennetzwerk mit. Darüber waren wir alle sehr erfreut, zeigt es uns doch, wie gut und sinnvoll unsere Arbeit in Kooperation mit dem Suchthilfesystem, den Krankenhäusern und vor allem mit den Betroffenen ist!

Des weiteren stellte Günter uns zwei neue Zusammenarbeiten vor: Das Vivantes Krankenhaus in Spandau und das Vivantes Krankenhaus in Hellersdorf. Wir freuen uns sehr, diese in unser Vorstellungs-Repertoire aufnehmen zu können.

Alles in Allem war es ein sehr harmonisches und konstruktives Zusammensein bei guter Laune und Essen!

Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Helfer beim Frühstücks-Buffet und natürlich an das Haus Phönix Berlin gGmbH, das uns immer wieder kostenlos Räumlichkeiten und Helfer-Kraft zur verfügung stellt: "Hilfe zur Selbsthilfe!"






Bericht über die Lotsenschulung in Kooperation mit dem Lotsennetzwerk Brandenburg

Datum: 29. Juni 2019

Ort: Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. _ Behlertstr. 3A, Haus H1 _ 14467 Potsdam


Es war mal wieder soweit:

Fünf unserer Berliner Lotsen wurden von der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. in Zusammenarbeit mit Frau Pasler zur alljährlichen Lotsenschulung nach Potsdam eingeladen und geschult.

Beginnend um 10:00 Uhr war die Schulung in vier große Blöcke untergliedert:

  1. Begrüßung, Vorstellung, Kennen lernen, Organisatorisches
    Erwartungen
    Grundlagen Lotsennetzwerk Brandenburg
    Motivation
    Zielgruppe
    Zu erwartende Haltungen
  2. Der Prozess der Veränderung
    Ambivalenzen
    Eigene Grundhaltung
    Die Ziele im Lotsennetzwerk; Ziele für die Lotsen
  3. Lotsenprofil
    Hilfreiche Gesprächsstrategien, Auftreten
    Das Erstgespräch
    Lotsenvereinbarung
  4. Lotsenrisiken und Lotsenschutz
    Rechtliche Aspekte
    Formalien und organisatorische Aspekte
    Reflexion und Auswertung der Schulung
    Abschluss und Verabschiedung


Alle Berliner fühlten sich sehr herzlich von der BLS in Potsdam aufgenommen und empfanden den Schulungstag als sehr produktiv, konstruktiv und als gelungene Basis ihrer zukünftigen Tätigkeit. Auf ihrem Weg zum  Lotsen gehen die Geschulten nun in ihre aktive, praktische Phase  im Berliner Stadtraum.






NEWs - `Die neue Lotsen- Bekleidung ist da!´

Kollektion Mai 2019


Wir vom Lotsennetzwerk Berlin haben uns in Sachen Corporate Design ins Zeug gelegt... und kreierten Oberbekleidung, mit der sich unsere Lotsen/-innen auf ihren Einsätzen sehen lassen können:

Poloshirts und Kapuzensweater - für `Lady & Man´ - in klassischem Schwarz gehalten, veredelt mit dem repräsentativen "Lotsennetzwerk Berlin"- Logo!



 

 

 

 



Die vierte Netzwerktagung bundesweiter Lotsenprojekte

Datum: 15. März 2019 _ Ort: toppmanagement, Häßlerstr. 6, Erfurt


TAGESORDNUNG:

1. Begrüßung

2. Vorstellung neuer Lotsennetzwerke und Berichte aus den Lotsen- netzwerken

3. Vierter Lotsenfachtag 2019

4. Anträge und Konzepte

5. Sonstiges


TOP 1: Begrüßung/Protokollkontrolle

Marina Knobloch begrüßt die Teilnehmer*innen bundesweiter Lotsennetzwerke, vor allem die neuen Vertreter aus dem Ortenaukreis und aus Schleswig-Holstein.  

Aileen Foof kann aufgrund von Krankheit nicht anwesend sein.


Diskussion:

Wie lange sollten Begleitungen stattfinden?

·        Im Leitfaden Lotsennetzwerke steht ein Richtwert von 3 Monaten, jedoch individuell zu prüfen

·        Wenn jemand zur Reha geht, kann (soll) auch im Anschluss (nach dem Verlassen der „Glocke“) begleitet werden

·        Es gibt kein Rezept bzw. keine feste Zahl des Zeitraumes einer Lotsung  

·        Hilfe zur Selbsthilfe

·        Fahrten in die Klinik ist nicht Hauptaufgabe, kann aber (in Absprache) notwendig sein

·        In der Regel ist die Begleitung beendet, wenn der Betroffene in der SHG ankommt

Wie oft sollten mit den Lotsen*innen „Fallbesprechungen“ stattfinden?

·        Zwischendurch Anrufe und Nachfragen zur Lotsentätigkeit

·        Fachtage und Fortbildungen, wo ebenfalls Austausch stattfindet

·        In Berlin gibt es dreimal im Jahr Lotsentreffen (Lotsenfrühstück) sowie individuelle Lotsenbesprechungen

Können Betroffene auch Angehörige begleiten?

·        Betroffene Lotsen begleiten Betroffene Lotsen und Angehörige Lotsen begleiten Angehörige Lotsen

·        Keine Regel ohne Ausnahme!


TOP 2: Vorstellung /Berichte aus den Netzwerken

Es berichteten

·    LNW Schleswig-Holstein, Franz-Josef Hecker

·    LNW Berlin, Günter Wittek, Klaus Großer und Philpp Wango

·    LNW Gießen, Karl-Heinz Föhre und Manfred Domicke

·    LNW Karlsruhe, Dieter Striebel und Rolf Hoppe

·    LNW Leipzig, Dieter Rienaß und Stephan Apelt

·    LNW Thüringen, Frank Hübner

·    LNW Ortenaukreis, Thomas Langfeldt und Robert Berger


TOP 3: 4. Lotsenfachtag 2019 in Berlin

Im Jahr 2019 wird der vierte Lotsenfachtag stattfinden. Das Berliner LNW organisierte bereits vor Ort Referenten*innen und Tagungsort. Der Fachtag erhebt keine Teilnahmegebühr. Fahrt- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden. Die Finanzierung erfolgt über die Suchthilfestiftung Heidelberg.  


TOP 4: Anträge und Konzepte

Für die Beantragung von Geldern für die LNW ist es wichtig, persönlich Kontakt zu den für Selbsthilfe Verantwortlichen bei den Krankenkassen oder den Rentenversicherungsträgern aufzunehmen. Das Projekt ist vor Ort leichter zu erklären als auf dem Papier zu erläutern. Im Antrag kann die Erläuterung missverstanden werden, ohne dass der Antragsteller die Möglichkeit hat, dies zu korrigieren bzw. richtig zu stellen. Darüber hinaus bauen persönliche Kontakte Beziehungen auf sowie Vertrauen in die handelnden Personen.  

Welche Möglichkeiten es für die Selbsthilfe gibt, kann man sehr gut unter dieser Seite abrufen:

https://www.bag-selbsthilfe.de/informationsportal-selbsthilfe/


 

 -klicken zum Vergrößern-

  • DSC_0310
    DSC_0310
  • 20190315_093723
    20190315_093723
  • DSC_0318
    DSC_0318
  • DSC_0325
    DSC_0325
  • DSC_0335
    DSC_0335
  • 20190315_095447
    20190315_095447